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Vorlageprovision

Vorlageprovision oder auch Kapitalbereitstellungsprovision beanspruchen KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienste) wie DHL, UPS, Fedex u.s.w. und Speditionen als Vergütung für die Verauslagung von Einfuhrumsatzsteuer und Zöllen. Mit der Zollanmeldung werden die Einfuhrabgaben regelmäßig dem Aufschubkonto des Unternehmens belastet. Hierbei müssen die Abgaben nicht sofort bei der Zollabfertigung entrichtet werden. Die Zahlung erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt, wobei alle Einfuhren, die in diesem Zeitraum getätigt wurden, zusammengefasst werden. Besteht zwischen dem Empfänger und dem Kurierunternehmen keine vertragliche Vereinbarung und wurde auch keine Verzollungsvollmacht erteilt, besteht kein Anspruch auf Zahlung der Vorlageprovision bzw. Kapitalbereitstellunsprovision.


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